Hauptbahnhof Erfurt
Im Zuge des Neubaus des Hauptbahnhofes wird die Stadtstruktur Erfurts bis zu den Wallanlagen, auf denen die Eisenbahngleise verlaufen, ergänzt und umgebaut. Alt und Neu werden zu einem architektonischen Ganzen.
Der neue Bahnhof schließt den Willy-Brandt-Platz hinter dem denkmalgeschützten Portalgebäude. Die Situation ermöglicht einen Idealtypus mit sehr kurzen Wegen. Über der Eingangs- und Einkaufsebene fahren auf dem Wall die Züge, während man darunter parkt.
Die zweischiffige Bahnhofshalle öffnet sich zur Stadt - hinter der hohen Glasfassade wird der Bahnverkehr sichtbar.
Eine teilweise transparente Dachkonstruktion ermöglicht natürlichen Lichteinfall, der über elliptische Öffnungen auf den Bahnsteigen bis in die unteren Ebenen geführt wird. Die Umgebung des Bahnhofs wird als Fortführung der bestehenden Stadt mit ihrer sozialen und funktionalen Durchmischung räumlich weiterentwickelt.
Projektdaten
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Wettbewerb | 1995 1. Preis | |
Planfeststellung | 01/1996 - 08/2001 | |
Planung |
| 02/2001 - 04/2003 |
Bauzeit | 2003 - 2008 | |
Leistungsbild | Architektenleistung Lph 1 - 7 und künstlerische Oberleitung | |
Bauherr | DB Station & Service AG | |
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Fotos | ©Marcus Bredt Berlin | |